Bürgermeister Stefan Grote wiedergewählt
Mit einigem Staunen wurde am 11. September 2011 der Ausgang der Wahl zum Bürgermeister der Stadt Braunlage, die jetzt aus drei Ortsteilen besteht, aufgenommen.
Hatte man zwar die Wahl Grotes erwartet, war doch die Höhe des Erfolges etwas Erstaunliches. Mit über 48% der abgegebenen Stimmen errang er ein besonderes Ergebnis. Hatten schon einige Bürger scherzhaft von einem Auswandern bei der Wahl des zweitplatzierten Bewerbers gesprochen, konnten sie jetzt beruhigt dem weiteren Ausgang der Wahlen entgegensehen.
Stefan Grote war in seiner Amtszeit wohl von allen, die ihn gewählt hatten, als der besonnenste Bewerber angesehen worden. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger hat er immer versucht, ein neutral wirkender Bürgermeister zu sein.
Der Ortsverein wünscht ihm für seine Amtszeit von nunmehr acht Jahren viel Glück.
Beim Beglückwünschen hat ihm die frühere Ratsfrau Christa Otte scherzhaft eine Krone aufgesetzt, die ihre Enkelin gebastelt hatte.
Foto:Otte
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses
Im Oktober 2010 besuchte der SPD-Vorstand das Gerätehaus der Feuerwehr in Braunlage. Schnell waren sich alle einig, dass der jetzige Zustand so nicht länger bleiben kann.
Das alte Gerätehaus platzt aus allen Nähten. Die Feuerwehrfrauen und –männer müssen sich zwischen den Fahrzeugen – sehr beengt – umziehen, um für einen Einsatz bereit sein zu können. Nach dem Einsatz fehlt es an Duschen, sodass die Reinigung nach Brandeinsätzen zu Hause erfolgen muss. Auch gibt es nur zwei Toiletten für alle Einsatzkräfte.
Doch damit nicht genug: Die neuen Fahrzeuge werden immer größer und passen bald nicht mehr in die Halle hinein. Bei Notfällen behindern oft parkende Besucherfahrzeuge oder auch Veranstaltungen auf dem Marktplatz das Ausfahren der neuen Drehleiter, denn diese hat einen größeren Wendekreis und muss in weitem Bogen aus dem Gerätehaus herausfahren.
Das Einbiegen auf die Elbingeröder Straße ist auch mit Blaulicht und Martinhorn zu bestimmten Zeiten schwierig oder kaum möglich.
Schnell war klar, dass nur ein Neubau an anderer Stelle die Probleme der ansonsten gut ausgerüsteten Schwerpunktfeuerwehr beseitigen kann.
Landrat Stephan Manke überzeugte sich an Ort und Stelle und versucht nun, den Kredit, den die Gemeinde aufnehmen müsste, dem Kreistag schmackhaft zu machen.
Erfreulich ist, dass auch die Christdemokraten bei einem späteren Besuch der Feuerwehr nun zu dem gleichen Ergebnis gekommen sind.
Braunlager SPD-Vorstand bei der Polizeidienststelle
Wussten Sie, dass bei einem Wildunfall die Notrufnummer 110 zu wählen ist und nicht das Forstamt oder der Ihnen bekannte nette Förster?
Dieses und mehr erfuhren die Mitglieder des Braunlager SPD-Vorstandes bei einem Besuch der Polizeistation.
Der Leiter der Station, Hauptkommissar Michael Huth und sein Kollege POK Dirk Biermann informierten bereitwillig über Aufgaben und Zuständigkeiten ihres Bereiches.
Braunlage, Hohegeiß und St. Andreasberg sind der Polizeistation in Goslar zugewiesen, die für den gesamten Landkreis zuständig ist. 280 Polizeibeamte verteilen sich auf das gesamte Kreisgebiet, davon sind zur Zeit 18 für Braunlage, Hohegeiß und St. Andreasberg tätig. Ein Großteil der Mitarbeiter ist im Einsatz- und Streifendienst tätig. Dieses gilt für einen Rund-um-die-Uhr-Dienst an jedem Tag. Der Zuständigkeitsbereich erstreckt sich im Süden von der Landesgrenze bei Rothesütte bis zur Baste-Siedlung im Norden, sowie vom „Stieglitzeck“ im Westen bis zur Bremke Richtung Elend im Osten.
Eine sehr hohe Belastung der Polizisten erklärt sich aus dem großen Einsatzbereich mit den vielfältigen Aufgaben wie z.B. Verkehrsüberwachung, Kradunfälle, Ausflugsverkehr, Winterprobleme, lokale Ereignisse (Nacktrodeln, Skispringen, Radrennen). Für viele externe Einsätze müssen Kräfte gestellt werden: Demo-Einsätze, Fußballspiele, Castor-Transporte und auch Konzerte der Rechten Szene. Dabei verlangen gerade die Kradunfälle im Bereich Hohegeiß sehr hohen Einsatz der Beamten, weil sie durch ihre Anwesenheit schwere Unfälle oftmals verhindern können. Die häufig gestellte Frage nach dem Polizisten am Ort erübrigt sich nach dieser noch unvollständigen Aufzählung der Aufgaben, zumal Ausfälle durch Krankheit und Urlaubstage noch nicht berücksichtigt sind. Mancher persönliche Freizeitplan muss einem plötzlichen Diensteinsatz geopfert werden. So häufen sich bei vielen die Überstunden. Wer will bei diesen unregelmäßigen, stressigen Arbeitsbedingungen und höchsten Anforderungen Polizist werden?
„Geeignete Beamte – gerade auch für unsere Region zu motivieren, wird daher immer schwieriger“, so Hauptkommissar Huth.
Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ulrike Kleemann dankte auch im Namen der Vorstandsmitglieder Herrn Huth und Herrn Biermann für die umfangreichen Informationen, die zu einem besseren Verständnis der Polizeiarbeit beitragen werden.
Ortsverein wählte neuen Vorstand
von rechts. Ulrike Kleemann, daneben Tanja Günther, Christa Otte.
Hintere Reihe von rechts: Hans Metje, Dieter Haberlandt, Helmut Banse und Dieter Gottlieb.
Der Ortsverein der SPD Braunlage wählte am 22. Februar 2010 einen neuen Vorstand. Weil der alte Vorstand nicht mehr arbeitsfähig war, wurden diese Wahlen notwendig. Gleichzeitig wurde die alte Satzung des Ortsvereins mit wenigen Änderungen den heutigen Ansprüchen angepasst.
Die Versammlung wurde von der Unterbezirksvorsitzenden Petra Emmerich-Kopatsch souverän geleitet.
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Die Ergebnisse:
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| Vorsitzende: | Ulrike Kleemann |
| Stellvertretende Vorsitzende: | Tanja Günther |
| Kassierer: | Dieter Haberlandt |
| Schriftführerin: | Christa Otte |
| Beisitzer: | Helmut Banse (Informationen über den Stadtrat) |
| Dieter Gottlieb |
| Hans Metje (Informationen über den Kreistag) |